пятница, 20 февраля 2015 г.
вторник, 17 февраля 2015 г.
Beruf: Fremdsprachenkorrespondent
Fremdsprachen öffnen das Tor zur Welt
Ständig unterwegs sein, andere Länder und Kulturen kennen lernen, leben, wo andere nur Urlaub machen - Fremdsprachen öffnen das Tor zur Welt. Und Fremdsprachenkorrespondenten halten den Schlüssel dazu in der Hand, vorausgesetzt sie sind fleißig, diszipliniert und flexibel.
Ständig unterwegs sein, andere Länder und Kulturen kennen lernen, leben, wo andere nur Urlaub machen - Fremdsprachen öffnen das Tor zur Welt. Und Fremdsprachenkorrespondenten halten den Schlüssel dazu in der Hand, vorausgesetzt sie sind fleißig, diszipliniert und flexibel.
Maultaschen
Not macht erfinderisch. Deshalb hatten einige Mönche während des Dreißigjährigen Krieges die clevere Idee für die Maultaschen. In Zeiten größter Not sollen die Mönche des Klosters
Maulbronn (Baden-Württemberg) vor mehr als 350 Jahren in den Besitz
eines großen Stücks Fleisch gekommen sein. Ihr Problem: Es war Fastenzeit! Was tun? Hunger und Lust auf das Fleisch waren nach vielen Kriegsjahren groß.
Im Klostergarten wuchs neben vielen anderen Kräutern auch Spinat. Das brachte die Mönche auf eine Idee: Mit vielen grünen Zutaten
vermischt, würde man das kleingeschnittene Fleisch vielleicht gar nicht
bemerken. Aber sie blieben unsicher, ob die hellen Punkte in der Masse
nicht doch als Fleisch erkennbar wären. Sie hatten Angst, weil sie
glaubten, dass Gott alles sieht. Wirklich alles? Die Mönche drückten die
Masse einfach in kleine Teigtaschen. So war das Fleisch gut versteckt.
So
oder so ähnlich wurde eine neue Fastenspeise geboren. Erst hieß sie
Maulbronner Teigtasche, später bekam sie den Namen Maultasche. Natürlich
ist das nur eine Geschichte. Aber vielleicht war es wirklich so.
350 Gramm Mehl
100 Gramm gekochtes Rindfleisch
30 Gramm geräucherter Bauchspeck
200 Gramm gemischtes Hackfleisch
200 Gramm feines Brät
250 Gramm Blattspinat
1 kleine Stange Lauch
1 kleine Karotte
1 Esslöffel Butter
1,5 Brötchen vom Vortag
1 kleiner Bund glatte Petersilie
5 Eier
1 Eigelb
Salz, Pfeffer, Majoran und Muskat
3 bis 5 Esslöffel Wasser
1 Liter Fleischbrühe
ZUBEREITUNG
1. Mehl, drei Eier und ein bisschen Salz für den Nudelteig mischen und mit den Händen kneten.
2. Wasser nach und nach dazugeben und den Teig so lange kneten, bis er fest wird.
3. Den Teig in eine Schüssel legen, ein feuchtes Tuch darüber legen und zur Seite stellen.
4. Für den Teig das gekochte Rindfleisch und den Speck in kleine Stücke schneiden.
5. Den Lauch und die Karotte putzen, in Stücke schneiden und in Butter andünsten.
6. Den Blattspinat waschen, kurz in kochendes Wasser geben und danach mit sehr kaltem Wasser abspülen.
7. Die Brötchen in Wasser einweichen und gut ausdrücken.
8. Fleisch, Speck, Gemüse, Petersilie und Brötchen sehr klein schneiden oder durch den Fleischwolf drehen.
9. Alles mit dem Hackfleisch, dem Brät und zwei Eiern gut vermischen und würzen.
10. Den Nudelteig in zwei Hälften teilen und dünn ausrollen, die Füllung mit einem kleinen Löffel auf der einen Hälfte des Teigs verteilen (etwa 16 Kleckse, Zwischenräume freilassen).
11. Eigelb über die Füllung verteilen.
12. Die zweite Teighälfte über die erste legen und in den Zwischenräumen gut zusammendrücken.
13. 16 Maultaschen ausschneiden.
14. Die Maultaschen in kochender Fleischbrühe so lange in kochendem Wasser schwimmen lassen, bis sie an die Oberfläche kommen.
ANDERE SPEZIALITÄTEN AUS DER REGION
- Filderkraut: Eine Art Sauerkraut, das aus Spitzkohl gemacht wird.
- Schwäbische Seele: Ein längliches Weißbrot aus Dinkel, oben mit viel Salz und Kümmel bestreut.
Schon gewusst?
| auf Zack sein | ||
| Wenn jemand „auf Zack“ ist, bedeutet das, dass er gut aufpasst und intelligent ist, sodass er etwas sehr gut oder schnell machen kann: „Die Kleine ist wirklich auf Zack! Sie hat die Aufgabe in der Hälfte der Zeit gelöst.“ Dieser Ausdruck kommt wahrscheinlich davon, dass man in der Alltagssprache „zack, zack!“ ruft, wenn etwas schnell gemacht werden soll. |
воскресенье, 8 февраля 2015 г.
Schon gewusst?
jemanden aufs Glatteis führen
Wenn
auf einer Straße im Winter Eis ist, sodass man leicht hinfällt (also
auf den Boden fällt), nennt man das „Glatteis“. Dieses Wort benutzt man
aber auch auf andere Art: Aufs Glatteis führt man jemanden, wenn man ihm
absichtlich falsche Dinge sagt und ihn so testen will: „Er war sehr
professionell und hat sich durch meine Fragen nicht aufs Glatteis führen
lassen.
вторник, 13 января 2015 г.
Schon gewusst?
jemanden übers Ohr hauen
Wenn
man jemanden betrügt, jemandem also zum Beispiel mit Absicht falsche
Informationen gibt, um Geld zu bekommen, haut man ihn alltagssprachlich
übers Ohr: „Der Taxifahrer hat mich total übers Ohr gehauen, ich habe
den doppelten Preis bezahlt!“ Dieser Ausdruck kommt vom Fechten, einem
Sport, in dem man mit einer langen, sehr dünnen Waffe aus Metall kämpft,
und bedeutet eigentlich „jemanden mit der Waffe über dem Ohr verletzen“
вторник, 6 января 2015 г.
Schon gewusst?
drei Kreuze machen
Wenn
jemand drei Kreuze macht, dann ist er sehr froh, dass etwas vorbei ist:
„Ich habe so viel Stress in der Arbeit zurzeit. Ich mache drei Kreuze,
wenn das Projekt endlich fertig ist!“ Diese Redewendung kommt aus dem
christlichen Kontext, denn beim Gebet, also wenn man zum Beispiel Gott
dafür dankt, dass eine schlimme Situation vorbei ist, machen die
Christen eine Geste in Form eines Kreuzes
суббота, 3 января 2015 г.
Schon gewusst?
einen Denkzettel verpassen
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пятница, 2 января 2015 г.
Schon gewusst?
zwischen Tür und Angel
Die
Angel ist der Bereich an der Tür, wo sie festgemacht ist und sich auf
und zu bewegt. Wenn man zwischen Tür und Angel steht, dann ist man weder
drinnen noch draußen. Im übertragenen Sinn bedeutet das, dass man nicht
viel Zeit hat und nicht ganz da ist: „Wir treffen uns immer nur
zwischen Tür und Angel, da kann man nicht über Privates sprechen. Lass
uns bald essen gehen, damit wir länger reden können!“
Schon gewusst?
eine kleben
Wenn
man jemandem eine Ohrfeige gibt, also jemandem auf das Gesicht in der
Nähe des Ohrs schlägt, sagt man dazu auch „eine kleben“: „Noch ein Wort
und ich kleb’ dir eine!“ Diese Redewendung kommt wahrscheinlich von dem
Schlag, mit dem man früher Briefmarken auf den Briefumschlag geklebt
hat, sie also darauf getan hat.
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